Fertig zum Abheben

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ... jedem Ende aber auch

Groetjes!

Habe mich dazu entschieden, Weblog zu erstellen.

Habe mich dazu entschieden, die Frage nach dem deutschen Artikel für Weblog/Blog nach hinten zu stellen und von Fall zu Fall den Gaul zu reiten, der mir gerade zu pass kommt.

Habe mich dazu entschieden, dieses Vorgehen "pragmatisch" zu nennen.

Zur Technik:

Dieser Blog ... Aha, "Er". Gefällt mir irgendwie besser. Wahrscheinlich bleibe ich dabei. Mal sehen. Dieser Blog also ... Oder doch "Dieses"? Hört sich bescheuert an. Ist aber wohl der Orthographen Liebling. (Schreibt man heuer eigentlich "Orthographen" oder "Orthografen"? Ist "heuer" ein Austrizismus oder ein Bavarismus?)

Ich wollte was zur Technik schreiben. Also bitte.

Diese Webpräsenz ... Stopp! "Webpräsenz" geht gar nicht. Da schreib ich noch eher "Portal", lieber noch "Plattform"; auf gar keinen Fall "Webpräsenz" oder sein (ihr?) kastrierter Bruder (frigide Schwester?) "Onlinepräsenz". Was sollen solche Wörter? Kann man die nicht verbieten? Schäuble? Von der Leyen? Wo seid ihr, wenn man euch braucht?

Na gut, fangen wir eben mit den Inhalten an und gehen später zur Technik über.

Dieser Blog wird, wenn meine Vorahnung nicht täuscht, im grossen und ganzen ein Sudelbuch werden. Nicht, dass ich glaube, mit GCL gleichziehen zu können. Meine Vorliebe für Abschweifungen ist allerdings offensichtlich zu ausgeprägt, um etwas anderes, akurateres zu prognostizieren. Abschweifungen. Nicht Ausschweifungen. Damit das klar ist.

Unter der Motorhaube dieses Blogs werkelt ikiwiki mit einem git Backend. In der Praxis bedeutet das, dass ich die Beiträge auf meinem Laptop in einem beliebigen Editor schreiben und auf dem lokalen Webserver testen kann, egal ob ich Netzzugang habe oder nicht. Bin ich zufrieden mit meinem Geschreibsel und online, hole ich mir mit einem git pull die möglichen Änderungen von meinem Server und mein lokaler Spiegel ist synchron. Danach reicht ein einfaches git push zum Server, et voilà. Sehr flexibel, sehr schnell und vergleichsweise sicher, da die Verbindung zwischen Server und Laptop natürlich via ssh getunnelt ist.

Die verwendete Auszeichnungssprache markdown lehnt sich an alte Email- und Usenettraditionen an. Für Geeks sollte das eine quasi natürliche schriftliche Ausdrucksform darstellen, während "normale" Computernutzer mit der reduzierten Syntax ebensowenig Probleme haben dürften. Letztlich kann man auch einfach drauflosschreiben. Solange man auf Einrückungen und Sonderzeichen wie # und * verzichtet und Zeilenumbrüche grosszügig verwendet, kann nicht viel schief gehen. Falls Sie sich also eines Kommentars nicht enthalten können. Ich hindere Sie nicht daran. Vorerst.

Bezüglich des Designs bin ich mir noch nicht ganz sicher. Habe mit ein paar Ideen von Jason Cole herumgespielt und fand das jetzige Erscheinungsbild ganz fluffy. Ist wie immer work in progress, bzw. "Arbeit hört nie auf". In der serbo-hessischen Tresenphilosopieaxiomatik steht dafür folgendes Diktum: "Lebbe geht weider."

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