Natural Stuff
Bärlauchsaison geht zu Ende. Schnüff.
Ein weiterer positiver Seiteneffekt von regelmäßigen Radtouren ins Umland, neben denen, die mir im Moment partout nicht einfallen wollen, ist der direkte Draht zu dem ganzen Naturgedöns drumrum. Zum ersten mal seit langer, langer Zeit und zum allerersten mal hier im Homeland, habe ich ein schniekes, gar nicht mal so kleines Bärlauchfeld entdeckt.
Seit Ostern wird hier gastrotechnisch mit dem Zeug aus vollen Rohren geschossen. Diverse Nudelgerichte, Würzpaste, zur Ziegenkäseknifte, als Salat und als Salat und als Salat ... Ich werd' die knackigen, grünen Blätter mit feinen Knoblauchduft nicht satt. Und praktisch ist es auch:
Üblicherweise werden Pilze als Standalone-Beilage, nachdem sie schon gut angebraten sind, noch mit kleingehackten Zwiebelchen oder/und Knoblauch weitergeschmort und am Schluss, nach dem salzen und pfeffern, noch mit einem Spritzer Zitronensaft (optional) und einer guten Portion kleingehackter Petersilie abgeschmeckt. Sehr, sehr lecker.
Wenn man frischen Bärlauch im Haus hat, kann man Zwiebeln, Knoblauch, Zitrone und Petersilie getrost weglassen. Einfach den kleingehackten Bärlauch am Schluss der Bratzeit, wenn man die Hitze etwas reduziert hat, kurz mitziehen lassen - grandios.
So, gehe jetzt in die Küche. Lasagne machen. Weiss noch nicht, ob ich den Bärlauch in der grünen Sauce oder in den, dann wohl selbstgemachten, Nudeln unterbringe.