Louis Armstrong in Wuppertal
Das ist ja mal eine nette Überraschung.
Zum Tag der offenen Tür (oder wie das heutzutage heißt) haben mich einige weniger orientierungslose Zeitgenossen mitgenommen, Geschichten einzusammeln. Zu diesem Behufe nahmen wir eine alte, rot angelaufene Kirchenbank, zwei Videokameras, eine Fotokamera, ein Tonaufnahmegerät zuzüglich puscheligst verhülltem Mikro, ein Stativ, diverses Transportwerkzeug und einiges an Keksen und Kaffee mit auf die Reise. Ach ja, einen Saxophon inklusive Bedienungspersonal haben wir ebenfalls eingepackt. Wer heutzutage ausgeht sollte tunlichst sicherstellen, dass er einen Saxophonisten dabei hat. Kann man immer gebrauchen.
Vier Orte hatten wir uns im Vorfeld für unsere Aktion ausgesucht und auch brav nacheinander abgearbeitet. Unsere Bank stand
vor und in der Stadthalle
im Foyer der Stadtsparkasse
in einer bekannten Shopping Mall
vor dem Rathaus
Hat trotz des widrigen Wetters Spaß gemacht, und wir konnten auch einige Passanten dazu bewegen ihre kleinen Geschichten über Wuppertal zu erzählen.
Dabei sind wir auf ein richtiges Kleinod gestossen. Der Wuppertaler Harold Schmidt erzählte uns seine Geschichte, wie er 1952 im legendären Thalia den noch viel legendärererern Louis Armstrong nicht nur gesehen, sondern zudem auch fotografiert hat; nicht nur auf der Bühne sondern auch in seiner Garderobe. Er hat uns das nicht nur erzählt, sondern uns seine Bilder auch zur Verfügung gestellt. Dies sind nicht nur Fotos von Louis Armstrong 1952 in Wuppertal sondern die einzigen Fotos von Louis Armstrong 1952 in Wuppertal. Cool.
Wer mal reinschauen will:
http://bergischlan.de "Harold Schmidt" anklicken.